Wie Sexualität die Liebe belebt und umgekehrt

Ausgangslage im Paarsex

  • Lust, Begehren, Verliebtsein und Sex nehmen mit der Beziehungsdauer ab
  • Moderne Partnerschaften finden keine Zeit füreinander
  • Sexuelle Probleme (Unlust, Erektionsprobleme, Orgasmusprobleme, Schmerzen beim Sex, Pornosucht…) belegen den Spitzenplatz in der partnerschaftlichen Problemstatistik

Wege zu genussvollem Paarsex

Sexualität ist lernbar

  • Relevanz der sexuellen Entwicklung (Frauen und Männer lernen unterschiedlich)
  • Nur der Erregungsreflex ist angeboren. Lust, Erregungssteigerung, Orgasmus und Begehren sind lernbar und eine Frage der Übung
  • Jede Berührung bildet Synapsen im Hirn und löst das Belohnungssystem aus

Vom Kopf in den Körper und zurück

  • Zeigefinger im Kopf und Stress sind die grössten Feinde von Sex
  • Vom Kopf in den Körper kommen: Den Körper spüren lernen
  • Von aussen nach innen: Erregungsquellen von aussen nach innen transportieren
  • Verbindung oben und unten: Erregung über Bewegung im Körper verteilen (An- und Entspannung, Atmung, Tempo) → mehr Genuss
  • Weibliche versus männliche Sexualität / Erregunskurven / Erregungsquellen

Vom Aussen ins Innen und zurück

  • Über Solosex zu gutem Paarsex: Eigene Bedürfnisse kennen
  • Es gibt keinen perfekten Liebhaber: Selbstverantwortung übernehmen. Jede/r ist selbst für Orgasmus, Erregungssteigerung, Lust und Genuss verantwortlich
  • Berührungen des Partners aktiv entgegennehmen

Fazit

  • Liebe und Sex begünstigen einander: Deshalb investieren, aktiv werden und üben (allein und zusammen), denn Sex, Lust, Begehren und Orgasmus sind nicht einfach gegeben und vorhanden, sondern lernbar und aktivierbar!
  • Von Unlust, fehlendem Verlangen und Orgasmusproblemen zu genussvollem Paarsex: Auf den Partner zugehen, im Körper spüren, verteilen (bewegen, atmen), geniessen

Ursina Brun del Re
Psychotherapeutin
www.ausbalanciert.ch