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Flyer

Die 2. Lange Nacht
der Psychologie
findet am 17. Juni 2016
in der Klibühni in Chur statt.

Inhaltlicher Schwerpunkt sind menschliche Emotionen.

Die Lange Nacht der Psychologie bietet mit Referaten und Diskussionen eine reiche Palette an Möglichkeiten, sich mit den eigenen Emotionen und den Emotionen anderer wie auch von Organisationen in gewinnbringender Form zu befassen.

 
christina
gion_duno
 

Organisation und Leitung: Christina Casanova und Gion Duno Simeon

christina
gion_duno

Organisation und Leitung: Christina Casanova und Gion Duno Simeon

 

ab 18:00 Restaurantbetrieb mit Georg Pichler, musikalische Bereicherung durch Reto und Urs Senn
19:30 Höfli Begrüssung Christina Casanova und Gion Duno Simeon
19:45 Foyer Hansjürg Casal, lic. phil. Fachpsychologe für Neuropsychologie: Emotionen und Verhalten aus neurowissenschaftlicher Sicht

  • Neurowissenschaftler unterscheiden oft zwischen Emotionen, also der körperlichen Reaktion auf einen äusseren Reiz hin, und Gefühlen, bei denen das Gehirn die Reaktionen des Körpers verarbeitet.
  • Nur Emotionen, die in die Hirnrinde gelangen, werden als bewusste Gefühle wahrgenommen.
  • Vernünftiges Handeln ohne Emotionen ist nicht möglich.
  • Die Erzeugung und die Erfahrung der Emotion wird durch Wechselwirkungen zwischen subkortikalen und kortikalen Hirnstrukturen moduliert, Ratio und Emotio sind keine Gegensätze, sondern ergänzen sich.
  • Dysfunktionen in den einzelnen beteiligten Strukturen oder in der Interaktion der Strukturen spielen eine wichtige Rolle bei vielen psychiatrischen Erkrankungen.
  • Theatersaal Esther Perez, Flamenco-Tänzerin: Gefühle und Bewegung
    20:30 Foyer Susanne Ledergerber, Erwachsenenbildnerin: Die messerscharfe und die weiche Seite von Gefühlen

    In diesen 45 Minuten schärfen Sie Ihr Bewusstsein für die Sprache der Gefühle. Der Fokus liegt hauptsächlich auf der Äusserung von unangenehmen Gefühlen. Vielleicht haben Sie auch schon erlebt, dass Gefühlsäusserungen von jemandem, an Ihnen haften bleiben. Oder im umgekehrten Fall Ihr Gegenüber auf Ihre Gefühlsäusserung mit Ablehnung oder Aggression reagiert.

    Wir wollen zusammen herausfinden, warum das Aussprechen von unangenehmen Gefühlen uns manchmal so messerscharf trifft. Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg blickt in besonderer Art und Weise auf Gefühle. In einem konstruktiven Gespräch sollen Gefühlsäusserungen, wenn immer möglich, zur Deeskalation statt zur Eskalation beitragen.
    Theatersaal Gion Duno Simeon, Psychotherapeut MSc.: „Ich fühle, also bin ich." – Psychologie der Gefühle

    Die empirisch-wissenschaftliche Emotionsforschung unterscheidet der Einfachheit halber zwischen „positiven" und „negativen" Gefühlen. Damit ist gemeint, dass die Mehrheit der Menschen einige Gefühle als angenehm einstufen, andere jedoch als unangenehm erlebt werden. Positive wie auch negative Gefühle sind für das seelische Wohlbefinden von grosser Bedeutung. Die Gefühle „beschreiben" jeweils das aktuelle Beziehungsverhältnis zwischen der Person und ihrer Umgebung. Mit den Gefühlen vertraut sein, erleichtert daher die Orientierung im Lebensalltag.
    21:30 Foyer Dr. med René Meyrat, Dermatologe: Tätowierungen – Bilder der Haut, Bilder der Seele

    Unsere Reise führt uns zur Kulturgeschichte der Tätowierung in Wort und Bild durch die Jahrhunderte und Erdteile. In den Stammesritualen der Urvölker war die differenzierte und komplexe Körperzeichnung ein wesentliches Element der Identifikation in der Hierarchie der Gemeinschaft, um nach ihrer Sinnentleerung durch Kontakt mit der westlichen Zivilisation zu degenerieren und zu verfallen.

    Wir werfen einen Blick in das 18. Jhd., wo auf dem Hintergrund von Aufklärung , Romantik und Entdeckungen tropischer Eilande das westliche Tattoo als Projektion der Rousseau’ schen Paradieses-Sehnsucht erscheint. Im 19. Jhd. dann, im Zusammenhang mit Imperialismus und Kolonialismus mit seinem Wandel von Menschen- und Gesellschaftsbild, setzt eine Veränderung hin zu Vulgarisierung und Dekadenz der Tätowierung ein.

    Der Zauberspuk des Tattoos schliesst mit einem Blick in die Moderne einerseits, andererseits mit mythologischen Jenseitsvorstellungen, etwa der Dajaks in Borneo/Kalimantan oder der Lakotaindianer Nordamerikas.
    Theatersaal Esther Perez, Flamenco-Tänzerin: Gefühle und Bewegung
    22:45 Höfli Christina Casanova, Psychotherapeutin lic.phil.,: Mit Experten im Gespräch – Fragerunde
    24:00 Höfli Psychoschreckmümpfeli

    Ab 18:00 Restaurantbetrieb mit Georg Pichler, musikalische Bereicherung durch Reto und Urs Senn.

    19:30 Höfli
    Begrüssung Christina Casanova und Gion Duno Simeon
    19:45 Foyer
    Hansjürg Casal, lic. phil. Fachpsychologe für Neuropsychologie: Emotionen und Verhalten aus neurowissenschaftlicher Sicht

  • Neurowissenschaftler unterscheiden oft zwischen Emotionen, also der körperlichen Reaktion auf einen äusseren Reiz hin, und Gefühlen, bei denen das Gehirn die Reaktionen des Körpers verarbeitet.
  • Nur Emotionen, die in die Hirnrinde gelangen, werden als bewusste Gefühle wahrgenommen.
  • Vernünftiges Handeln ohne Emotionen ist nicht möglich.
  • Die Erzeugung und die Erfahrung der Emotion wird durch Wechselwirkungen zwischen subkortikalen und kortikalen Hirnstrukturen moduliert, Ratio und Emotio sind keine Gegensätze, sondern ergänzen sich.
  • Dysfunktionen in den einzelnen beteiligten Strukturen oder in der Interaktion der Strukturen spielen eine wichtige Rolle bei vielen psychiatrischen Erkrankungen.
  • Theatersaal
    Esther Perez, Flamenco-Tänzerin: Gefühle und Bewegung
    20:30 Foyer
    Susanne Ledergerber, Erwachsenenbildnerin: Die messerscharfe und die weiche Seite von Gefühlen

    In diesen 45 Minuten schärfen Sie Ihr Bewusstsein für die Sprache der Gefühle. Der Fokus liegt hauptsächlich auf der Äusserung von unangenehmen Gefühlen. Vielleicht haben Sie auch schon erlebt, dass Gefühlsäusserungen von jemandem, an Ihnen haften bleiben. Oder im umgekehrten Fall Ihr Gegenüber auf Ihre Gefühlsäusserung mit Ablehnung oder Aggression reagiert.

    Wir wollen zusammen herausfinden, warum das Aussprechen von unangenehmen Gefühlen uns manchmal so messerscharf trifft. Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg blickt in besonderer Art und Weise auf Gefühle. In einem konstruktiven Gespräch sollen Gefühlsäusserungen, wenn immer möglich, zur Deeskalation statt zur Eskalation beitragen.
    Theatersaal
    Gion Duno Simeon, Psychotherapeut MSc.: „Ich fühle, also bin ich." – Psychologie der Gefühle

    Die empirisch-wissenschaftliche Emotionsforschung unterscheidet der Einfachheit halber zwischen „positiven" und „negativen" Gefühlen. Damit ist gemeint, dass die Mehrheit der Menschen einige Gefühle als angenehm einstufen, andere jedoch als unangenehm erlebt werden. Positive wie auch negative Gefühle sind für das seelische Wohlbefinden von grosser Bedeutung. Die Gefühle „beschreiben" jeweils das aktuelle Beziehungsverhältnis zwischen der Person und ihrer Umgebung. Mit den Gefühlen vertraut sein, erleichtert daher die Orientierung im Lebensalltag.
    21:30 Foyer
    Dr. med René Meyrat, Dermatologe: Tätowierungen – Bilder der Haut, Bilder der Seele

    Unsere Reise führt uns zur Kulturgeschichte der Tätowierung in Wort und Bild durch die Jahrhunderte und Erdteile. In den Stammesritualen der Urvölker war die differenzierte und komplexe Körperzeichnung ein wesentliches Element der Identifikation in der Hierarchie der Gemeinschaft, um nach ihrer Sinnentleerung durch Kontakt mit der westlichen Zivilisation zu degenerieren und zu verfallen.

    Wir werfen einen Blick in das 18. Jhd., wo auf dem Hintergrund von Aufklärung , Romantik und Entdeckungen tropischer Eilande das westliche Tattoo als Projektion der Rousseau’ schen Paradieses-Sehnsucht erscheint. Im 19. Jhd. dann, im Zusammenhang mit Imperialismus und Kolonialismus mit seinem Wandel von Menschen- und Gesellschaftsbild, setzt eine Veränderung hin zu Vulgarisierung und Dekadenz der Tätowierung ein.

    Der Zauberspuk des Tattoos schliesst mit einem Blick in die Moderne einerseits, andererseits mit mythologischen Jenseitsvorstellungen, etwa der Dajaks in Borneo/Kalimantan oder der Lakotaindianer Nordamerikas.
    Theatersaal
    Esther Perez, Flamenco-Tänzerin: Gefühle und Bewegung
    22:45 Höfli
    Christina Casanova, Psychotherapeutin lic.phil.,: Mit Experten im Gespräch – Fragerunde
    24:00 Höfli
    Psychoschreckmümpfeli

    Die Lange Nacht der Psychologie wird 2016 unterstützt von

    Klibühni, Chur
    Institut für Körperzentrierte Psychotherapie IKP, Zürich